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Von Beginn an mit Eifer und Kampfgeist     [06. Februar 2018]

1. JUDO-CLUB BEIM KRÜMEL-RANDORI FEIERN VIELE DER 150 TEILNEHMER IHRE PREMIERE AUF DER MATTE

BÜRSTADT.„Das dürfte heute eine Rekordbeteiligung sein.“ Danny Schmidt, Pressesprecher des 1. Judo-Clubs Bürstadt, zeigte sich am Rande des 8. Krümel-Randori von der Teilnehmerzahl sehr angetan. Etwa 150 Kämpfer aus vier Bundesländern hatten sich in der EKS-Sporthalle eingefunden und wollten vor allem eines: Erfahrung sammeln. Die Jahrgänge 2007 bis 2010 gaben eine Kostprobe ihres Könnens. Für die meisten Teilnehmer war es die Premiere auf der Matte. „Mitmachen kann jeder, der einen weiß-gelben oder gelben Gürtel hat. Damit möchten wir sicherstellen, dass sie eine Fallschule durchlaufen haben und sich beim Hinfallen nicht wehtun“, erklärte Schmidt. Die im Training erlernten Techniken konnten erstmals in einem richtigen Kampf erprobt werden.

Der Zahl der Judoka entsprechend war die Halle prall gefüllt, denn viele Eltern oder Großeltern wollten es sich nicht nehmen lassen, ihren Nachwuchs beim ersten offiziellen Kräftemessen zu unterstützen. Der hohe Geräuschpegel war also keine wirkliche Überraschung.

Zu Beginn gab es ein gemeinsames Aufwärmtraining, gefolgt von einer kurzen Regelkunde – nur für den Fall, dass jemand im Eifer des ersten Gefechts die Vorschriften vergessen hatte.

Danach wurde es ernst. Kaum riefen die Kampfrichter die Namen auf, betraten die Kontrahenten eine der beiden Matten. Nach der Begrüßung gab es ein Zeichen, und die Auseinandersetzung nahm ihren Lauf. Fehlende Technik wurde oft durch Elan ersetzt, doch zumindest Eifer und Kampfgeist waren professionell. Zwei Minuten hatten die Olympiasieger von morgen Zeit, Hebel und Würfe anzubringen, ständig begleitet von den lautstarken Anweisungen der Trainer.

Im Hintergrund wirkten die Mamis und Papis oft aufgeregter als ihre Zöglinge. Wer das Geschehen nicht fotografisch dokumentierte, feuerte an. Was sich ebenso von den Erwachsenen unterscheidet, sind die emotionalen Ausbrüche nach Sieg oder Niederlage. Wilden Jubel gab es genauso zu sehen wie bittere Tränen. Deshalb mutierte so mancher Erziehungsberechtigte zum Sportpsychologen. Für alle, die das zu viel Kraft kostete, hielt der Gastgeber im Foyer Stärkungen bereit. Kaffee, Kuchen und Wurstbrote stellten die strapazierten Nervenkostüme rechtzeitig wieder her, bevor Sohn oder Tochter zum nächsten Kampf antreten mussten. Das Ende gestaltete sich für alle erfreulich: Jeder Judoka erhielt eine Urkunde, eine Medaille und ein kleines Spielzeug.

© Südhessen Morgen, Dienstag, 06.02.2018

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Krümel-Randori in der Bürstädter EKS-Sporthalle. © jkl
Krümel-Randori in der Bürstädter EKS-Sporthalle. © jkl
1. Judoclub lässt 150 Nachwuchskämpfer bei Krümel-Randori starten     [05. Februar 2018]

BÜRSTADT - „Randori“ ist japanisch und heißt so viel wie „das Chaos nehmen“. Im Judosport steht der Begriff für Übungswettkämpfe, bei denen es nicht ums Gewinnen geht, sondern darum, die gelernten Techniken möglichst gut anzuwenden. „So lernt man gleichzeitig die Situation eines Wettkampfs kennen und kann sich ebenso verbessern“, erläuterte Danny Schmidt, der Pressesprecher des 1. Judoclubs Bürstadt.

Für Kämpfer bis zwölf Jahre, die maximal Gelbgurt haben

Am vergangenen Samstag veranstaltete der Bürstädter Kampfsportverein zum achten mal eine „Krümel-Randori“ für die jüngsten Vereinsmitglieder in der Sporthalle der Erich Kästner-Schule. „Für viele ist es heute ein sehr aufregender Tag, denn sie stehen erstmals auf der Matte einem Gegner gegenüber“, wusste Trainer Klemens Timm.

Zugelassen zu den Wettkämpfen waren nur Kämpfer, die nicht älter waren als zwölf Jahre und außerdem bislang höchstens einen Gelbgurt erlangt hatten. „Für alle, die älter sind oder schon mehr Erfahrung haben, gibt es andere Turniere vom Hessischen Judoverband“, sagte Danny Schmidt. Die Krümel-Randori sei also das perfekte Turnier für Neulinge.

Das Format existiere bereits seit acht Jahren, weil der 1. Judoclub Bürstadt einen großen Wert auf die Jugendarbeit legte. Über die Jahre wurde das Turnier immer beliebter, auch außerhalb des Vereins. „Wir haben heute rund 20 Kinder aus unseren eigenen Nachwuchsgruppen hier. Insgesamt machen aber fast 150 mit“, so Danny Schmidt. Die Veranstaltung habe mittlerweile einen so großen Bekanntheits- und Beliebtheitsgrad erlangt, dass viele Eltern für ihre Kinder große Anfahrtswege in Kauf nähmen. Auf dem Parkplatz vor der Erich Kästner-Schule fanden sich am Samstagnachmittag Kennzeichen aus der ganzen Region, einige Kinder waren gar aus Nordhessen oder dem Saarland angereist.

Es geht nicht primär ums Gewinnen

Die Kinder sollten jedoch nicht nur die Möglichkeit erhalten, unter den Augen von Zuschauern ihr Können unter Beweis zu stellen, sondern vor allem auch etwas über sich selbst zu lernen. „Auch wenn es heute nicht primär ums Gewinnen geht, werden die Kinder mit einer Wettkampfsituation konfrontiert. Das ist nicht für jeden etwas“, sagte Danny Schmidt. Insbesondere die Situation, eine andere Person anzugreifen und ein Verletzungsrisiko einzugehen, könne sehr befremdlich sein. Dennoch sei es die Erfahrung allemal wert, denn nach dem Ende der Anfängerkurse könnten sich die Kinder entscheiden, ob sie Judo weiter als Leistungssportler betreiben wollten oder nicht.

„Wer sich dagegen entscheidet, hat jedoch mit dem Breitensport dennoch eine gute Alternative“, betonte Danny Schmidt. Der Verein biete auch zahlreiche Trainings an, bei denen es ebenfalls darum gehe, die Technik zu verbessern und die Prüfungen für die einzelnen Judogürtel abzulegen. Die Ausbildung zum Wettkampfsportler falle aber weg. Das Ziel sei es, den Spaß am Judosport zu fördern.

Gelohnt hatte sich die Teilnahme am Ende für alle Kinder zudem, weil sie mit einem Preis belohnt wurden. Zu Beginn der Veranstaltung wurden die Teilnehmer gewogen und nach Altersklassen und Geschlechtern in Gruppen aufgeteilt. Jeweils die vier Kinder, die sich vom Gewicht am ähnlichsten waren, traten gegeneinander an. Der jeweils Gruppenbeste bekam eine Goldmedaille, der Gruppenzweite eine Silbermedaille und die übrigen Kinder Bronzemedaillen. Alle erhielten zudem eine Urkunde und ein kleines Überraschungsgeschenk.

(c) Bürstädter Zeitung

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Beim Krümel-Randori des 1. Judo-Clubs Bürstadt in der Halle der Erich Kästner-Schule treten die Kinder in Vierergruppen gegeneinander an. Das Foto zeigt Maya Jawansky (oben) vom Judo Club Nibelungen und Zoe Friedrich vom Dürkheimer JVgg. (Foto: Thorsten Gutschalk)
Beim Krümel-Randori des 1. Judo- Clubs Bürstadt in der Halle der Erich Kästner-Schule treten die Kinder in Vierergruppen gegeneinander an. Das Foto zeigt Maya Jawansky (oben) vom Judo Club Nibelungen und Zoe Friedrich vom Dürkheimer JVgg. (Foto: Thorsten Gutschalk)
Trainingslager zum Saisonstart     [26.-28. Januar 2018]

Vorbereitungen auf die neue Judo-Oberligasaison im Trainingslager der Kampfgemeinschaft Bürstadt-Rimbach in vollem Gange!

Lindenfels, Rimbach: Die Trainingseinheiten des Trainingslagers fanden in den Sporthallen der Carl-Orff Schule in Lindenfels sowie der Odenwaldhalle in Rimbach statt. Untergebracht waren die Athletinnen und Athleten der Judo-Kampfgemeinschaft Bürstadt-Rimbach im Albert Schweizer Haus in Lindenfels. Organisator war Michael Radig, die Trainingsleitung übernahmen Nadine Müller, Lothar Kilian und Christopher Wecht.

Hauptziel dieses Trainingslagers war die gemeinsame Vorbereitung auf die anstehende Meisterschaftsrunde und Oberligasaison sowie intensives Teambuilding.

Die fünf schweißtreibenden Trainingseinheiten begannen am Freitag mit Kumi Kata, der Verbesserung des Griffkampfes und Tachi Waza dem Ausfeilen der Standtechniken also der spezifischen Judowürfe aus den zuvor optimierten Griffarten heraus. Hier wurde viel ausprobiert und in der praktischen Anwendung getestet.

Abends war gemeinsames Grillen angesagt und der Spaß kam nicht zu kurz. Trotz kurzer Nacht gingen alle Judoka Samstagmorgen wieder hochmotiviert zu den nächsten Trainingseinheiten. Hier standen am heutigen Tage auch viele Randoris also praxisorientierte Wettkampfsituationen auf dem Programm. Auch Fußball, Basketball oder anderweitige Lockerungen der Muskulatur waren Bestandteil des Trainings.

In den Pausen war Regeneration, ebenso wie Erläuterung von einigen neuen Regeländerungen für 2018 – 2020 unter Zuhilfenahme eines Beamers, angesagt. Nach dem Abendessen wurde zur Freude von (fast) allen Dinge versteigert, die noch in der Sporthalle herumlagen. Bei Billard und Tischfußball ließ man den Abend gesellig ausklingen.

Sonntagmorgen wurde die fünfte und letzte Trainingseinheit mit Ne Waza, den Bodentechniken und Übergängen vom Stand- in den Bodenkampf sowie einigen Kurzrandoris absolviert. Danach hieß es die Halle sauber zu hinterlassen, nichts zu vergessen und mit den Eindrücken und dem Gelernten sowie einigen wenigen Blessuren zufrieden die Heimreise anzutreten.

Vielen Dank an unsere Trainer und die Organisation zu diesem wieder sehr gelungenen Trainingslager zum Saisonbeginn 2018! Ein weiterer Dank gilt auch dem Judo-Club Lindenfels, der uns wieder seine Judomatten zur Verfügung gestellt hat!

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Hier wird die große Wurftechnik Uchi Mata weiter ausgearbeitet und verbessert!
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Michael Radig mit Trainingspartner Frank Daniel beim Tachi Waza, dem Einschleifen der Standtechniken!
Hier wird die große Wurftechnik Uchi Mata weiter ausgearbeitet und verbessert!
Michael Radig mit Trainingspartner Frank Daniel beim Tachi Waza, dem Einschleifen der Standtechniken!
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Ian Störmer (weißer Anzug) und Tim Kaltschmidt (blauer Judogi) hatten auch im Bodenkampf viel Spaß!
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Gemeinsames Gruppenbild der Teilnehmer des Jahreseröffnungstrainingslagers 2018!
Ian Störmer (weißer Anzug) und Tim Kaltschmidt (blauer Judogi) hatten auch im Bodenkampf viel Spaß!
Gemeinsames Gruppenbild der Teilnehmer des Jahreseröffnungstrainingslagers 2018!
Grüße an alle aus Australien     [19. Januar 2018]

Immer fleißig am trainieren ...

Viele Grüße an alle aus Australien

Lars

Besuch in Kaunas von Herzlichkeit und Partnerschaft geprägt!     [18. Januar 2018]

4 Tage Kultur, Judo und Spaß. Super war es und viele neue Freunde gewonnen.

Der 1. Judo-Club Bürstadt reiste am vergangenen Wochenende (12.Jan.) mit drei Judoka, deren Eltern und einer Abordnung des Vorstands nach Kaunas/Litauen um eine im September 2017 begonnene Partnerschaft zu pflegen und auszubauen.

Rund um die Teilnahme der Judoka Serkan Chikdem, Anton Krahn und Florian Ruckteschler an einem Internationalen Turnier warteten der Vorsitzende des Judoclub Satoris Kaunas, Arunas Miseckas mit einem interessanten, kurzweiligen Programm zur neuen und alten Geschichte Litauens auf.

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Hintere Reihe:
Arunas Miseckas (Präsident und Trainer Judoclub Satoris Kaunas), Lothar Kilian (Vize Präsident und Trainer 1.JCB), Valerijus Makunas (Mayor of Kaunas District), Paulius Vicoskas (Vice-Mayor of Kaunas District), Reinhold Schober (Präsident 1.JCB), Vidmantas Sinkevicius (President of the Judo Federation of Lithuania), Frank Ruckstechler (Betreuer U13 1.JCB), Arunas Talalas (Department Kultur und Sport), Klemens Timm (Trainer 1.JCB)

Vordere Reihe:
Sarunas Varanavicius (Satoris), Tomas Pustelnikovas (Satoris), Benas Petrauskas (Satoris), Serkan Chikdem (1.JCB), Florian Ruckteschler (1.JCB) und Anton Krahn (1.JCB).
Hintere Reihe:
Arunas Miseckas (Präsident und Trainer Judoclub Satoris Kaunas), Lothar Kilian (Vize Präsident und Trainer 1.JCB), Valerijus Makunas (Mayor of Kaunas District), Paulius Vicoskas (Vice-Mayor of Kaunas District), Reinhold Schober (Präsident 1.JCB), Vidmantas Sinkevicius (President of the Judo Federation of Lithuania), Frank Ruckstechler (Betreuer U13 1.JCB), Arunas Talalas (Department Kultur und Sport), Klemens Timm (Trainer 1.JCB)

Vordere Reihe:
Sarunas Varanavicius (Satoris), Tomas Pustelnikovas (Satoris), Benas Petrauskas (Satoris), Serkan Chikdem (1.JCB), Florian Ruckteschler (1.JCB) und Anton Krahn (1.JCB).

So wurde das katholische Kloster Pazaislis am Kaunassischen Meer - ein Stausee der das Wasser der Memel kontrolliert -  besucht. Das Kloster wurde 1664 von Kamalduenzer Mönchen erbaut und besitzt eine der schönsten Barockkirchen des Baltikums. Der Stausee hat eine Fläche von 63 qkm und dient als unteres Becken eines Pumpheizkraftwerks. Ein Besuch des Gutshofes Raudondvaris aus dem 17 Jhdt. und eine Besichtigung der Altstadt Kaunas rundete den kulturellen Teil der Reise ab. Eine besondere Freude war es, dass die Führung im Gutshof durch Andrius Marcikevicius, Department Museen und Geschichte Kreis Kaunas durchgeführt wurde, da er bereits der litauischen Delegation im September angehörte.

Ein weiterer Höhepunkt war das Turnier zum Unabhängigkeitstag Litauens, bei dem die Delagation des 1.JCB  Ehrengäste waren. So zeigten sich die Verantwortlichen des Kreises und der Stadt Kaunas,  allen voran der Landrat Valerijus Makunas, Vize-Landrat Paulius Visockas und Arunas Talalas vom Department Kultur und Sport sehr erfreut über den Besuch.

Besonders herzlich war die Bewirtung und Unterstützung durch die Mitglieder des Judoclubs Satoris, die dafür sorgten, dass dies ein tolles Wochenende wurde und alle Beteiligten sich auf die nächsten Begegnungen, vermutlich in Bürstadt freuen.

Rimbacher Judoka Ian Störmer erfolgreich     [12. Januar 2018]

Von Frank Gumbel      (© Bürstädter Zeitung)

RIMBACH - Von den Staaten in den Odenwald: Ian Störmer ist im kalifornischen San Diego geboren, wo sein Vater früher arbeitete. Heute lebt der 17-Jährige in Rimbach im Odenwald und hat die doppelte Staatsbürgerschaft. Seit vier Jahren kämpft er mittlerweile für den 1. Judo Club Bür-stadt (1. JCB).

Der Jugendliche mit dem Kurzhaarschnitt hat im Oktober erstmals bei einer deutschen Pokalmeisterschaft im Männerbereich mitgewirkt. Die Teilnahme war seinem Jahrgang 2000 erlaubt und Störmer war somit einer der jüngsten Kämpfer. Auf Anhieb erreichte er einen achtbaren siebten Platz.

Zum Judo kam Ian Störmer durch Plakate, die er an seiner Fürther Grundschule hängen sah. Damals war er fünf Jahre alt und absolvierte ein Probetraining bei der TG Rimbach, wo es ihm gefiel. „Es hat mir großen Spaß gemacht“, erzählt der Teenager „und so bin ich beim Judosport geblieben“. Als die TG Rimbach dann mit Bürstadt im Jugend- und Männerbereich eine Kampfgemeinschaft bildete, kam Ian Störmer zum 1. JCB. Trainer Lothar Kilian erkannte früh das Talent des Jungen und brachte ihn nach Rüsselsheim zum Stützpunkttraining, da dort der Landesverband Hessen seinen Sitz hat.

Das Engagement des Schülers im Judo ist allerdings nur durch die tatkräftige Unterstützung seiner Eltern möglich. Das fängt schon mit den Fahrten zum Training an, die sich Vater und Mutter teilen, so wie es deren Job zulässt. „Wir unterstützen Ian, wo wir können. Meine Frau und ich hatten keine Ahnung vom Judo, aber wir wollen, dass er sich durchsetzt und erfolgreich ist. Dafür fahren wir pro Woche 300 bis 500 Kilometer für seinen Sport“, sagt Vater York Störmer. Inzwischen hat sich die Situation etwas entspannt, denn Ian hat den Führerschein gemacht, und darf selbst fahren, wenn er begleitet wird. Bald ist das nicht mehr notwendig, dann kann er allein ans Steuer.

Das letzte Jahr war für Ian Störmer sehr ereignisreich. Nach einer langen Saison war er zum Ende des Jahres etwas ausgepowert, wie er sagt. Dazu kam, dass ihm die Weisheitszähne gezogen wurden und er dann keine Turniere bestreiten konnte. Das Judo-Training behielt er aber bei, machte zudem Krafttraining und Läufe zur Verbesserung von Kraft und Kondition. Höhepunkt des Jahres war für ihn die EYOF (European Youth Olympic Festival). Das ist eine „kleine Olympiade“ für junge Sportler, die im ungarischen Györ stattfand. Die Nominierung erhielt er vom Deutschen Judo Bund (DJB) als einziger Vertreter von Deutschland in seiner Gewichtsklasse. In Györ hat er, wie er sagt, unter seinen Möglichkeiten abgeschnitten, aber positive Erfahrungen gesammelt. Auch sein Bundesligadebüt hat Störmer in 2017 gegeben, durch ein Zweitstartrecht für den JC Rüsselsheim.

Ziele für 2018 will sich der Judoka noch nicht setzen. Als Nächstes steht für ihn im Januar der Wechsel der Altersklasse von der U 18 in die U 21 an. „Ich muss erst einmal Fuß fassen“, sagt Störmer. Aber er will angreifen und fängt mit intensivem Randori-Training an. Das ist eine Art Trainingswettkampf. Der junge Mann hat vor, nach München-Großhadern zu fahren und dort mit anderen Kaderathleten des Judobundes zu trainieren. Den U18-Bundestrainer Bruno Tsafack hat Störmer schon 2015 bei Lehrgängen und Sichtungsturnieren des (DJB) kennengelernt. Um weiterhin an den hocheffizienten DJB-Lehrgängen teilnehmen zu können, will der Teenager nun auch in den U21-Kader unter Bundestrainer Pedro Guedes kommen.

ERFOLGE
Erfolge als Schüler und Jugendlicher hat Ian Störmer in der Vergangenheit reichlich erzielt. So war der Rimbacher in der U18 in diesem und im letzten Jahr bei den Deutschen Einzelmeisterschaften jeweils Dritter und gewann drei Jahre hintereinander die Hessischen und Südwestdeutschen Meisterschaften.

2019 will er sein Abitur machen

Aber es gibt nicht nur Judo im Leben von Ian Störmer. Der Jugendliche geht auf das Martin-Luther-Gymnasium in Rimbach und ist in der Qualifikationsphase zum Abitur, das er 2019 ablegen will. Nach den Zukunftsplänen gefragt, kommt natürlich wieder der Judosport ins Spiel. „Mein Ziel ist ein Studium in Kombination mit dem Leistungssport“, sagt er selbstbewusst. Das wäre an dem Stützpunkt Großhadern möglich, wohin er durchaus bereit wäre, zu wechseln. Neben dem Sport kämen für ihn dann die MINT-Fächer infrage, also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik.

Wenn der Junge aus dem Odenwald tatsächlich mal den Sprung zu internationalen Kämpfen in der Männerklasse schafft, „dann nur für Deutschland“ – trotz doppelter Staatsbürgerschaft.

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Wurftechnik in Vollendung: Ian Störmer legt Soufian Idrissi auf die Matte. Auch viele andere haben gegen den Rimbacher beim Judo das Nachsehen. (Foto: Thorsten Gutschalk)
Wurftechnik in Vollendung: Ian Störmer legt Soufian Idrissi auf die Matte. Auch viele andere haben gegen den Rimbacher beim Judo das Nachsehen. (Foto: Thorsten Gutschalk)
Eislaufen in Heddesheim     [29. Dezember 2017]

Nasskalter aber schöner Jahresabschluss des 1. Judo-Clubs Bürstadt auf der Eislaufbahn in Heddesheim!

Heddesheim, 29.12.2017: Bei widrigen Wetterverhältnissen mit Regen und später Schneefall trafen sich 21 Mitglieder des 1. Judo-Clubs zum gemeinschaftlichen Eislaufen auf der Freilufteisbahn in Heddesheim.

Trainer und Vorstandsmitglied Stephan Müller organisierte ebenso wie in vielen Jahren zuvor diesen tollen Ausflug als Jahresabschlussevent für alle interessierten Vereinsmitglieder.

Mit dabei waren diesmal auch wieder einige Flüchtlingsfamilien mit Kindern, die Anschluss im Verein gefunden haben und zum Teil das erste Mal mit Kufen auf Eis standen. Der Verein übernahm für alle die Eintrittsgelder. In den Eislaufpausen wurde die gute Gelegenheit genutzt sich bei mitgebrachten Plätzchen, Stollen, Glühwein und Kinderpunsch auch außerhalb der Judomatte auszutauschen und noch besser kennenzulernen.

Gemeinsam hatten alle trotz des schlechten Wetters viel Spaß an der schönen Veranstaltung die gegen 19:00 Uhr endete.

Nasskalter aber schöner Jahresabschluss des 1. Judo-Clubs Bürstadt auf der Eislaufbahn in Heddesheim!
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Nasskalter aber schöner Jahresabschluss des 1. Judo-Clubs Bürstadt auf der Eislaufbahn in Heddesheim!
Sportliche Ehrungen im Rahmen des Nikolaustrainings beim 1. Judo-Club Bürstadt!     [20. Dezember 2017]

Bürstadt Sporthalle EKS, 20.12.2017:

Nach dem gemeinsamen Jahresabschlusstraining fand die Siegerehrung der vereinsinternen Wettkampfrangliste für alle wettkampforientierten Judoka statt. Klar den 1. Platz holte sich in diesem Jahr Florian Ruckteschler, Altersklasse U12 mit 21 Turnieren und 172 Punkten. Der 2. Platz ging an Ian Störmer, Altersklasse U18 mit 17 Turnierteilnahmen und insgesamt 105 Punkten. Den 3. Platz holte sich Rayan Idrissi, Altersklasse U15 mit 12 Turnieren und 98 Punkten.

Die Punkte werden nach festen Regeln vergeben. Pro Turnierteilnahme einen Punkt, pro bestrittenem Kampf einen weiteren Punkt und zudem noch einen Punkt wenn der Kampf gewonnen wurde.

In der Vereinsrekordliste der höchsten je gemessenen Gesamtpunktzahl führt Florian Ruckteschler mit seiner diesjährigen Leistung von 172 Punkten, gefolgt von Ian Störmer und seiner Leistung aus dem Jahr 2014 mit 166 Punkten und Kimberley Hertling mit 163 Punkten im Jahr 2011.

Die Auswertung der höchsten Anzahl an besuchten Turnieren während eines Jahres ergab folgende Bestenliste: 1. Platz Kimberley Hertling (25 Turniere in 2011), 2. Platz Mirco Ohl (22 Turniere in 2002), 3. Plätze Benjamin Schober (2002), Ian Störmer (2014), Lea Daniel (2014) und Florian Ruckteschler (2017) mit jeweils 21 Turnierteilnahmen.

Nach dem Training und der offiziellen Siegerehrung freuten sich die über vierzig Athletinnen und Athleten von jung bis jung-geblieben sehr über den Besuch des Weihnachtsmanns in der Sporthalle der bürstädter Erich-Kästner-Schule.

Interessiert ließ sich der Weihnachtsmann von den zahlreichen Kindern etwas über ihr bisher erworbenes Judowissen, wie zum Beispiel die erlernten Wurf- und Festhaltetechniken, richtiges Fallen ohne sich weh zu tun und vieles Mehr erklären. Auch von den Judowerten – Höflichkeit, Hilfsbereitschaft, Ehrlichkeit, Ernsthaftigkeit, Respekt, Bescheidenheit, Wertschätzung, Mut, Selbstbeherrschung und Freundschaft - hatte der Weihnachtsmann schon gehört und wollte mehr von diesen durch die Kinder erfahren.

Beeindruckt und sichtlich erfreut über das verständliche Wissen der Kinder, ließ es sich der Weihnachtsmann dann auch nicht nehmen, jedem der anwesenden Judoka eine kleine Überraschung persönlich zu überreichen und frohe Weihnachten zu wünschen. Auch die zahlreichen Trainer und Betreuer die durch das ganze Jahr hinweg fleißig mit ihren Schützlingen trainiert hatten wurden vom Weihnachtsmann freundlich bedacht.

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1. Teil des Nikolaustrainings beim 1. JCB: Gemeinsames konzentriertes Training!
1. Teil des Nikolaustrainings beim 1. JCB: Gemeinsames konzentriertes Training!
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2. Teil des Nikolaustrainings beim 1. JCB: Siegerehrungen der vereinsinternen Wettkampfrangliste!
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3. Teil des Nikolaustrainings beim 1. JCB: Der Besuch des Weihnachtsmannes!
2. Teil des Nikolaustrainings beim 1. JCB: Siegerehrungen der vereinsinternen Wettkampfrangliste!
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3. Teil des Nikolaustrainings beim 1. JCB: Der Besuch des Weihnachts­mannes!
Vorfreude auf Weihnachten beim 1. Judo-Club Bürstadt!     [08.-10. Dezember 2017]
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Erster Glühwein-Check nach erfolgreichem Aufbau des Weihnachtsmarktstandes des 1. JCB!
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Pro Schicht waren immer genügend Helferinnen und Helfer beim Weihnachtsmarktstand des 1. JCB!
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Es sprach sich schnell herum, wo es den besten Glühwein des Weihnachtsmarktes gab!
Erster Glühwein-Check nach erfolgreichem Aufbau des Weihnachtsmarktstandes des 1. JCB!
Pro Schicht waren immer genügend Helferinnen und Helfer beim Weihnachtsmarktstand des 1. JCB!
Es sprach sich schnell herum, wo es den besten Glühwein des Weihnachtsmarktes gab!

Bürstadt, 08.-10.12.2017: Viele Vereinsmitglieder, Familienangehörige, Freunde und Gönner des 1. Judo-Club Bürstadt genossen vergangenes Wochenende die vorweihnachtliche Stimmung am Stand des 1. JCB auf dem bürstädter Weihnachtsmarkt.

Dabei waren wieder viele der Mitglieder bereits im Vorfeld engagiert bei der Organisation, allen voran unser 1. Vorsitzender Reinhold Schober, zudem halfen viele aktive wie passive Judoka beim Auf- und Abbau des Weihnachtsmarktstandes und bei der Bewirtschaftung des selben während der drei Tage.

Der Glühwein, so hörte man vielerorts, sei wie schon so oft der wohlschmeckendste des ganzen Marktes gewesen. Da wunderte es nicht, dass so mancher Tassenspüler kaum mit der Verrichtung seines Werkes zeitgerecht nachkam.

Am Ende wurde aber, wie in so vielen Jahren davor auch, alles gestemmt was an Arbeiten anfiel und es stellte sich eine schöne Geselligkeit im Lichterglanz und sehr schöner Chormusik ein.

Der 1. Judo-Club dankt nochmals ausdrücklich allen seinen Helferinnen und Helfern sowie allen Vereinsmitgliedern und deren Familien, Freunden und Gönnern für ihr Engagement zu den verschiedensten Anlässen, die in diesem Jahr dadurch erst ermöglicht wurden und erfolgreich stattfinden konnten! Fröhliche Weihnachten!

Hessische-Vereinsmannschaftsmeisterschaft in Geisenheim     [02. Dezember 2017]

U13-Judo-Kampfgemeinschaft Bürstadt-Rimbach holt sich auf der HVMM den 3. Platz!

Geisenheim, 02.12.2017: Bei den Hessischen-Vereinsmannschaftsmeisterschaften der Altersklasse U13, holten sich die Judoka der Kampfgemeinschaft Bürstadt-Rimbach unter zehn Mannschaften den sehr guten 3. Platz.

Von bürstädter Seite kämpften vom 1. Judo-Club für die Kampfgemeinschaft: Gregor Vogel, Rayan Idrissi, Florian Ruckteschler, Serkan Cikdem, Anton Krahn und Dimitar Atanassow.

Die Jungs um das Trainergespann Klemens Timm und von rimbacher Seite Peter Blatt kamen sodann auch gut ins Turnier. Zunächst besiegten sie das gegnerische Team aus Fulda judotechnisch anspruchsvoll mit 4 : 3 Punkten. Im zweiten Mannschaftskampf unterlag man trotz sehr guter kämpferischer Leistung der KG Kim Chi Wiesbaden / Petersberg mit 5 : 2, bei zwei sehr knappen Einzelentscheidungen gegen die KG Bürstadt-Rimbach. Danach konnten unsere Jungs wieder gewinnen, diesmal gegen Judokwai Elz-Hadamar-Limburg mit 4 : 3. Mit diesem Sieg schafften sie es ins Halbfinale vorzustoßen, wo die starke Truppe der TuS Griesheim auf sie wartete. Leider ging dieser Kampf knapp mit 2 : 4 zu unseren Ungunsten aus, sodass am Ende der verdiente 3. Platz auf dem Podest mit Bronzemedaille der Lohn unserer jungen und sehr motivierten Athleten war.

Das Trainergespann Timm und Blatt war sehr zufrieden und sparte daher auch nicht mit Lob. Die Stimmung in der Mannschaft war immer von tollem Teamgeist und sehr gutem Zusammenhalt auf und neben der Matte geprägt!

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Mannschaftskreisbildung vor dem Kampf ist Pflicht für die KG Bürstadt-Rimbach!
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Der Erfolg bei den Hessischen-Vereinsmannschaftsmeisterschaften für die KG Bürstadt-Rimbach - Platz 3 - kann sich sehen lassen!
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... und wieder gemeinsam Einschwören auf den nächsten wichtigen Kampf! Der Kampfgeist und die Moral bei unserer jungen U13-Kampfgemeinschaft Bürstadt-Rimbach waren bei der HVMM super-gut!
Mannschaftskreisbildung vor dem Kampf ist Pflicht für die KG Bürstadt-Rimbach!
Der Erfolg bei den Hessischen-Vereins­mannschafts­meisterschaften für die KG Bürstadt-Rimbach - Platz 3 - kann sich sehen lassen!
... und wieder gemeinsam Ein­schwören auf den nächsten wichtigen Kampf! Der Kampfgeist und die Moral bei unserer jungen U13-Kampf­gemeinschaft Bürstadt-Rimbach waren bei der HVMM super-gut!